Erstgespräch

Für Unternehmen, deren Produkt besser ist als ihr Vertrieb.

Meine Arbeit ist für Hersteller, Händler und B2B-Anbieter im Mittelstand gedacht. Lebensmittel und Getränke kenne ich am besten; die Methode ist an keine Branche gebunden. Für sechs typische Arten von Unternehmen finden Sie hier die Ausgangslage, einen möglichen nächsten Kanal, die nötigen Unterlagen und den passenden Einstieg.

Für wen

Einordnung


Was diese Unternehmen gemeinsam haben.

Ein Digital Sales Studio ist keine Werbeagentur und liefert nicht nur Inhalte. Bei mir entstehen Strategie, Verkaufsunterlagen und Kundengewinnung zusammen und in der richtigen Reihenfolge.

Das Produkt oder Sortiment hat schon Käufer. Aber der Verkauf hängt vom Zufall, von Empfehlungen oder von einem einzigen Kanal ab. Unten sehen Sie für jede Gruppe die typische Ausgangslage, einen möglichen nächsten Kanal, die häufigste Hürde und den passenden Einstieg. Dazu kommen die nötigen Sales Assets, also Verkaufsunterlagen wie Preislisten, Produktseiten oder Präsentationen.

Die Gruppen beschreiben Arten von Unternehmen, nicht einzelne Produkte. Gerade bei Lebensmitteln, Pflege und Kosmetik gilt: keine Versprechen zur Wirkung. Was Sie sagen, muss belegbar sein.

B2B-Hersteller und Zulieferer

Typische Ausgangslage

Technisch stark und zuverlässig, mit Bestandskunden gut ausgelastet. Neue Kunden kommen aber nur über Zufall und Empfehlung.

Möglicher nächster Kanal
Gezielte Ansprache ausgewählter Firmen in passenden Branchen.
Benötigte Sales Assets
  • Übersicht der Kundenprobleme statt einer Maschinenliste
  • Sales Deck und Beispiele aus der Anwendung
  • Angebotsseiten je Anwendungsfall
  • Zielliste und Abfolge der Anschreiben
Typische Hürde
Das Wissen steckt im Kopf des Inhabers. Es gibt noch keine Verkaufsargumente, die auch andere nutzen können.
Passender Einstieg

Lead-Research-Sprint für die Zielliste, Sales Foundation für den kompletten Aufbau

Lebensmittel- und Getränkehersteller

Typische Ausgangslage

Sehr gute Produkte und treue Kunden vor Ort. Der Absatz hängt aber an wenigen Händlern, Märkten und Empfehlungen.

Möglicher nächster Kanal
Fachhandel, Gastronomie oder ein fokussierter Direktvertrieb.
Benötigte Sales Assets
  • Positionierung und Aufbau des Sortiments
  • Händlerpreisliste mit Mindestmengen
  • Produktbilder und Landingpage
  • Kurzes Erklär- oder Produktvideo
Typische Hürde
Warum man das Produkt kaufen sollte, wird nicht schnell genug klar. Qualität allein erklärt sich nicht von selbst.
Passender Einstieg

Positionierungs-Sprint, vor Fachmessen der Messe-Sprint, für den Aufbau die Sales Foundation

Groß- und Fachhandel, Importeure

Typische Ausgangslage

Ein gutes Sortiment und feste Lieferanten. Neue Kunden kommen aber vor allem über bestehende Kontakte und den Außendienst.

Möglicher nächster Kanal
Eine neue Region oder eine neue Kundengruppe, zum Beispiel Gastronomie, Fachhandel oder Firmenkunden.
Benötigte Sales Assets
  • Katalog und Sales Deck für das Kernsortiment
  • Preisliste mit Konditionen je Kundengruppe
  • Zielliste neuer Kunden und Partner
  • Ein einfaches CRM, in dem jede Anfrage nachverfolgt wird
Typische Hürde
Viele Produkte und wenig Zeit. Es ist nicht klar, welches Sortiment man welcher Kundengruppe zuerst zeigt.
Passender Einstieg

Markt- & Marken-Check, danach Lead-Research-Sprint für die Zielliste

Natur-, Pflege- und Kosmetikprodukte

Typische Ausgangslage

Sorgfältig entwickelte Produkte mit klarer Haltung. Online wirkt die Marke aber kleiner, als sie ist.

Möglicher nächster Kanal
Ausgewählter Einzelhandel, Concept Stores oder ein eigener Onlinekanal.
Benötigte Sales Assets
  • Markenbotschaft und Bildsystem
  • Prüfung der Werbeaussagen: Was ist belegbar, was braucht eine Freigabe?
  • Produktbilder in einheitlichem Stil
  • B2B-Unterlagen für den Handel
Typische Hürde
Aussagen zu Produkt und Wirkung sind rechtlich heikel. Sie brauchen saubere Formulierungen und Freigaben.
Passender Einstieg

Markt- & Marken-Check, danach Sprint oder Foundation

Hofläden, Biohöfe und regionale Produzenten

Typische Ausgangslage

Direktverkauf und Saisonware laufen gut. Es fehlen aber Reichweite und Planbarkeit, und der Auftritt im Netz bleibt hinter der Qualität zurück.

Möglicher nächster Kanal
Lokale Gastronomie, regionale Händler, Abokisten oder Corporate-Geschenkboxen.
Benötigte Sales Assets
  • Saisonale Sortimentsstruktur
  • Großhandels-Preisliste mit Konditionen
  • Einfache, pflegbare Landingpage
  • Produktbilder für Handel und Social Media
Typische Hürde
Saison und begrenzte Kapazität. Der neue Kanal muss zu dem passen, was Sie wirklich liefern können.
Passender Einstieg

Markt- & Marken-Check, danach gezielter Markttest

Design-, Interior- und Handwerksprodukte

Typische Ausgangslage

Produkte mit Charakter und eigener Handschrift. Verkauft wird über Messen, Ateliers und Mundpropaganda, ohne festen Vertriebskanal.

Möglicher nächster Kanal
Ausgewählte Händler, Innenarchitekten und Objektausstatter, oder ein kuratierter Direktvertrieb.
Benötigte Sales Assets
  • Positionierung zwischen Handwerk und Design
  • Preise für Endkunden und Handel
  • Hochwertige Produktbilder
  • B2B-One-Pager für Einkäufer und Planer
Typische Hürde
Zwischen Einzelstück und Serie fehlt eine klare Preisregel. Preise und Konditionen entstehen von Fall zu Fall.
Passender Einstieg

Positionierungs-Sprint oder Messe-Sprint als Aussteller


Selbst-Check

Fünf Fragen vor dem ersten Gespräch

Sie müssen nichts vorbereiten. Wenn Sie diese Fragen aber schon für sich beantworten können, kommen wir im ersten Gespräch schneller zur Sache.

  1. Welches Produkt verkauft sich heute bereits am überzeugendsten?

  2. Welche Kunden kaufen es heute, und warum?

  3. Wie viel können Sie realistisch produzieren und liefern?

  4. Welche Marge muss ein neuer Kanal mindestens ermöglichen?

  5. Wer gibt bei Ihnen Inhalte frei und kümmert sich um neue Anfragen?


Es gibt keine Punkte und keine Auswertung. Die Fragen zeigen nur, wo Sie schon klar sind und wo wir im Gespräch ansetzen.


Egal, wie viele der fünf Fragen Sie heute beantworten können.

Im Erstgespräch gehen wir Ihre Antworten durch. Wir klären, ob sich ein nächster Schritt im Vertrieb jetzt lohnt und welcher Einstieg passt.

Erstgespräch anfragen

Offene Fragen sind kein Problem. Oft sind sie ein guter Anfang für das Gespräch.